Spanische Gasflasche

Ich möchte hier noch von meiner Erfahrung berichten wie es uns ergangen ist beim Kauf einer spanischen Gasflasche.

Normalerweise tanken wir Gas an der Tankstelle, LPG. Wir haben 2 Gasflaschen die miteinander verbunden sind und einen separaten Füllstutzen.

Vor 2 Jahren sind wir 1x im Monat raus gefahren an die Tankstelle. Nachts ist es kalt und da müssen wir heizen, ohne geht es nicht. Ausserdem Ist Gas günstiger wie Strom auf dem Campingplatz, so ist es besser den Kühlschrank mit Gas zu betreiben. So würde es nicht mehr reichen nur 1x im Monat zum tanken zu fahren. Unser Womo ist ja nicht gerade das kleinste und immer die Zusammenräumerei, das ist ja auch mit Arbeit verbunden. Somit haben wir uns entschlossen eine spanische Gasflasche zu kaufen und bei Bedarf diese zu tauschen wie es fast jeder hier auf dem Platz macht.

Europaeinheitlich gibt es ja nix. So habe ich mich im Spanienforum etwas erkundigt und mit ein paar Leuten am Platz geredet. Nachdem das gröbste geklärt war sind wir zu einer Ferrateria gefahren, ein Baumarkt für solche Sachen, und haben eine Propangasflasche gekauft. Wir haben nur den reinen Gaspreis, 14.15€ bezahlt und rein gar nix für die Flasche. In Deutschland sind die Flaschen sehr teuer, ob Kauf- oder Tauschflasche.

Nun brauchten wir noch einen Adapter, wir hatten ja nix dabei und den haben wir in El Verger, ein paar km entfernt bekommen.

Die Flasche passt gut in unseren Gaskasten aber wenn wir eine unserer Tauschflaschen raus tun stört das Anschlussstück . So haben wir es ein paar cm versetzt und alles ist gut.

Nun brauchen wir nicht mehr tanken fahren und hier am Platz, keine 50m können wir die Flasche tauschen.

Sobald wir Spanien wieder verlassen, Ende März kommt die 2. Aluflasche wieder rein und wir tanken wieder, wenn nötig.

Javea

Bei bestem Wetter haben wir die letzten 280km zurück gelegt bis Javea. Hier ist wie vor 2 Jahren unser Platz für 3 Monate. Einen schönen Blick auf unseren Hausberg haben wir.

Ausser unserem Küchenzelt haben wir ja nix zum Aufbauen.

Gestern waren wir schon mal in Benidorm und haben uns mit Bekannten getroffen.

Benidorm ist schon crazy. Der Ballermann der Engländer.

Am Meer war ich dann auch gleich mal den Sonnenaufgang zu fotografieren.

Jetzt gibt es erst wieder Berichte wenn wir einen Ausflug machen.

Spätzle Fritz, Vinaros und Wanderung am Stausee Ulldecona

Eigentlich wollten wir nach Gruissan eine Nacht an der spanischen Grenze verbringen. Hier kaufen wir immer ein und dann wollten wir auch die Nacht auf dem großen Platz mit vielen anderen Wohnmobilen verbringen. Aber das war heute nicht möglich. Es war so stürmisch, man konnte nicht gerade stehen oder laufen, das Wohnmobil wackelte wie verrückt und die Dachhauben schepperten. Nein hier konnten wir nicht stehen bleiben. Also nur schnell eingekauft und weiter. Unser nächstes anvesiertes Ziel war der Stellplatz Spätzle Fritz und das waren noch über 400km. Am Morgen haben wir uns nicht so beeilt, weil wir ja gar nicht weit wollten, aber nun wurde die Zeit knapp. Aber wir haben es geschafft. Etwas gegen unsere Gewohnheiten sind wir erst halb 9 am Abend angekommen. Aber gut, hier war es nicht so sehr stürmisch und hier stehen wir sicher.

Es gibt hier ein Restaurant mit vielfältiger Küche unter andrem natürlich auch deutsch.

Am nächsten Tag waren wir am Strand in Vinaros spazieren, auch ein recht schöner Ort , es war sehr warm und wir hatten viel zu viel an. Wir müssen uns jetzt erst mal gewöhnen uns wieder anders zu kleiden.

Einen Tag später haben wir eine kleine Wanderung am Stausee von Ulldecona gemacht. 20km vom Spätzle Fritz entfernt war hier niemand um diese Jahreszeit unterwegs. Aber das Wetter war sehr schön, obwohl in den Bergen, wo der Stausee ist es doch etwas wolkig war. Viel Wasser ist im Moment nicht drin und der Stausee ist riesig! Bis der mal voll ist das dauert.

Einbruchsversuch in Comps und Gruissan

Ich bin etwas faul geworden die letzten Tage. Aber heute will ich mich mal aufraffen und etwas schreiben.

In Comps haben wir leider keine guten Erfahrungen gemacht. Nach einer Nacht in Comps sind wir nach Gruissan gefahren. Und erst hier am Stellplatz haben wir gemerkt das unser Schloss der Aufbautür kaputt ist. Unterwegs haben wir zwar mehrmals gehalten, aber immer nur von innen die Tür geöffnet. Erst jetzt haben wir gemerkt was für großes Glück wir in der letzten Nacht hatten. Wir sichern unsere Tür immer noch von innen und die Einbrecher, wer auch immer das war, konnten die Tür nicht öffnen . Eine Fahrer- oder Beifahrertür haben wir nicht. Das Schloß ist total zerstört. Zum Glück haben wir ein Zusatzschloss von aussen, so das wir trotzdem noch abschliessen können. Ersatzschliesszylinder haben wir dabei und in Gruissan sind wir gleich zu einem Händler gefahren, aber der hatte nicht das Werkzeug dazu.

Ich möchte noch sagen, wir standen auf einem regulären Wohnmobilstellplatz in einem ganz kleinen französischem Dorf mit 5 anderen Wohnmobilen. Ob da was passiert ist wissen wir nicht, weil wir es zu diesem Zeitpunkt selber noch nicht wussten.

In Gruissan waren wir dann für 3 Nächte. Der Stellplatz ist sehr groß und wird von vielen Überwinterern als Zwischenstation genutzt.

Es war sehr sehr windig hier. Am ersten Tag auch grau in grau. Am zweiten Tag waren wir zur Burg hinauf und am Strand. Von der Burg hat man einen tollen Blick.

Der Strand war schon ein Ende entfernt, obwohl der Stellplatz direkt am Wasser ist. 45 min. bin ich eine Strecke gelaufen. Viel los war hier nicht mehr, ein paar Surfer und ein paar Drachensteiger. Der starke Wind war gut dafür geeignet.

Von Gruissan ging’s dann weiter zum Spätzle Fritz

Darüber beim nächsten mal mehr.

Überwinterung 2017/ 2018

2.11.2017 Eigentlich wollte ich heute die ersten Anfahrtstage zu unserer Überwinterung einsetzten, aber leider ist der Empfang hier in Comps grottig schlecht. Morgen klappt es sicher.

Losgefahren sind wir am Samstag Nachmittag, ganze 50km. Am Sonntag waren wiŕ im Wildpark Stadion zum Fussball Spiel KSC gegen 1.FCM . Danach waren wir noch mit Tochter und Schwiegersohn essen und haben uns für die nächsten 5 Monate verabschiedet.

Die jüngere Tochter will uns in diesem Jahr vor Weihnachten mal besuchen kommen.

In der Nacht zum Montag haben wir schon gemerkt das mit unserer Gasanlage etwas nicht stimmt, die Zufuhr reichte immer nur für ein oder bestens zwei Verbraucher, beim Einschalten eines weiteren stoppte alles. So hatte es keinen Sinn nach Spanien zu fahren. Eigentlich kam das Womo frisch aus der Werkstatt.

Im Internet habe ich nach einem Truma Service geschaut und angerufen, viel Hoffnung hatte ich nicht an einem Brückentag vor 2 Feiertagen.

Angenehm überrascht hat uns die Firma Pro Reise Mobil Service in Ladenburg. Ohne Wartezeit sind wir gleich dran gekommen und alles würde zu unserer Zufriedenheit erledigt, jedenfalls bis jetzt.

Trotz des Umwegs und dem Aufenthalt von 2 Stunden in der Werkstatt haben wir es bis zum Abend nach Luxemburg geschafft. Eingekauft und getankt haben wir noch am Abend.

Übernachtet haben wir natürlich auch hier. Am Dienstag waren wir dann gleich um 8 im Lidl und sind dann bis Villars Les Dombes zum Vogelpark gefahren. 540km

Mittwoch war ich dann den ganzen Tag im Vogelpark und das war wirklich sehr interessant .

http://www.parcdesoiseaux.com/fr/

Heute ist Donnerstag und wir sind 270km durch das Rhonetal gefahren nach Comps. Zum Teil ging es ganz schön

eng zu.

Besonders die Zufahrt zum Stellplatz war eine Herausforderung mit 8m und 5m Anhänger. Aber mehr für mich als für meinen Mann. 😀