Fazit unserer 1. Überwinterung

Als erstes will ich mal sagen es war viel zu kurz, im nächsten Jahr bleiben wir länger.
Insgesamt waren wir 149 Tage fort von zu Hause und sind mit dem Wohnmobil 4200km gefahren. Mit dem Roller etwa 2200km und mit dem Fahrrad 821km.

Für Diesel haben wir 527,37€ ausgegeben, Benzin für den Roller 130,58€. Und für Übernachtungen 1659,27 € incl. Strom.

Übernachtungen hatten wir auf dem Hinweg eine in Deutschland, 6 in Frankreich, eine an der Grenze zu Spanien, eine in Spanien, dann 92 in Javea, 34 in El Campello, auf dem Rückweg 2 in Madrid, noch eine in Spanien bei Amyogo, 4 in Frankreich und 3 in Deutschland.

Gefallen hat es uns sehr gut. Vom Wetter her muss ich sagen hatte ich es mir wärmer vorgestellt. Das hatte ich ja schon mehrmals geschrieben. Besonders nachts war es sehr frisch. Knapp 6 Gasflaschen zu 11 kg haben wir fast nur zum heizen in Javea verbraucht. In El Campello ging die Heizung mit Strom. Zum kochen hatten wir seperat eine Gasflasche von 11kg, die ist nicht leer geworden in der kompletten Zeit. Das Wetter auf dem Hinweg war zu 100%besser wie zurück, da verging einem wirklich das Heimfahren.

Obwohl wir den Campingplatz in Javea nicht kannten war er eine gute Wahl. Wenn ich es so lange an einem Platz aushalte, dann heist das schon was. Ich konnte hier schöne Radtouren unternehmen, mit dem Roller gabs auch prima Ausflugziele.
Die sanitären Anlagen waren sauber und großzügig. In der Nähe gab es alle Sorten von Supermärkten, Autowerkstatt, Tankstelle, Waschsalon, Restaurants usw. Das Meer war 1,3km entfernt. Man konnte schön bummeln an 2 Promenaden und im Fischereihafen. Es gab donnerstags Markt und mehrmals in der Woche Fischmarkt. Die Altstadt war sehr schön mit Cafés, Bars und Geschäften. Ich habe mich dort sehr wohl gefühlt. Der Platz ist komplett von Orangenhainen umgeben.

In El Campello hat mir lediglich der lange Strand und die Nähe zu Alicante gefallen, wo man auch mit der Straßenbahn hinfahren konnte, sowie nach Benidorm auch. Ich bin hiernicht richtig warm geworden. Der Strand war nur wenige Meter entfernt, so war ich öfters zum Sonnenaufgang. Auch waren wir mehrmals mehrere km im feinen Sand am Strand spazieren. Aber die 3km entfernte Ortschaft sagte mir nicht so zu, weder Alt-noch Neustadt, noch der kleine Jachthafen. Auch habe ich es mir anders vorgestellt mit dem Fahrrad hier zu fahren. Schöne Touren waren gar nicht möglich. Geschäfte waren ausser Mercadona etwa 4km entfernt. Waschsalon gabs keinen. Auf dem Stellplatz gab es 2 Waschmaschinen. Die sanitären Anlagen waren in einem Container, aber sehr sauber und alles da. Zum Geschirr waschen war es etwas eng, das haben wir dann am Platz gemacht. Restaurants oder kleine Kneipen, nur mal um ein Bier zu trinken gabs auch leider erst in etwa 3km Entfernung. Aussenrum um den Stellplatz  ist noch alles verwildert, eignet sich bestens für Hunde zum Gassi gehen. Der kleine Markt am Sonntag, wo wir immer eingekauft haben war sehr praktisch und fussläufig zu erreichen.

Man soll bitte bedenken das ist meine Meinung es waren Camper dort, die im Oktober gekommen sind und im April fahren und haben für das kommende Jahr wieder reserviert. Also die Meinungen sind sehr unterschiedlich. Die 34 Tage dort waren mir genug.

Im nächsten Jahr werden wir weiter südlich beginnen, wir sind schon gespannt.

Hier zu Hause geht es mit putzen, aus- und einräumen weiter, denn es geht nicht mehr lange und wir fahren wieder los. Ungarn und Kroatien steht auf dem Programm. Mal sehen wie weit wir kommen.
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