Dom zu Esztergom 


Eigentlich ist das kleine Städtchen Esztergom nur bekannt wegen dem Dom, der Sankt Adalbert Kathedrale, es kommen Kreuzfahrtschiffe und japanische Reisegruppen und dennoch ist nicht sehr viel los gewesen als ich den Dom besichtigt habe. Genau vor 10 Jahren waren wir schon mal hier, mit dem Roller,als wir in Österreich Urlaub machten. Der Dom ist groß und mächtig ,von allen Seiten sehr gut zu sehen, und besonders gut von der Brücke. Die Innenstadt hat eine kleine Fußgängerzone mit einigen Brunnen und einer Säule. 

Fußgängerzone und einige Gebäude die es ausser dem Dom auch verdienen angeschaut zu werden 

Dom von innen mit größter Leinwandmalerei am Altar 

Das Altarbild mit seinen Ausmaßen von 13,5 × 6,5 m ist die Darstellung der Mariä Aufnahme in den Himmel, geschaffen von Michelangelo Grigoletti. Sie ist das größte Gemälde der Welt, das auf einem einzigen Stück Leinwand gemalt worden ist.

Land Nummer 8 auf unserer Reise – die Slowakei

Heute haben wir Land Nummer 8 besucht wenn auch nur mit dem Fahrrad. Das ist voll praktisch hier, 200m vom Campingplatz ist eine Brücke über die man in 2 min in der Slowakei ist und wieder mit dem Euro zahlen kann.  In der Mitte der Donau ist die Grenze. Hier sieht man schwarz auf weiß wie günstig alles ist ohne umzurechnen. 

Unsere Länderreihenfolge 

  1. Deutschland 
  2. Luxemburg 
  3. Frankreich
  4. Spanien
  5. Tschechien-mit Pkw
  6. Österreich 
  7. Ungarn 
  8. Slowakei                Eigentlich wären es noch 4 mehr, wenn wir so gefahren wären wie wir erst wollten. 

Esztergom Gran Camping

Heute sind wir weiter gefahren, 4 Tage in Szentendre waren genug. Nach Budapest wollten wir auch nicht nochmal, Großstadt haben wir erst mal wieder genug gehabt. Weit sind wir nicht gefahren, 40km nach Esztergom auf den Gran Camping. Der liegt an der Donau, nur durch eine Straße getrennt. Ist allerdings auch so gut wie leer, nur 2 andere Camper sind noch hier. Die Waschhäuser  sind hier allerdings auch gute 40 Jahre alt, aber sauber. Zumindest ist der Wasserdruck stärker wie in Szentendre. Aber  Wasserhähne sind rar. Es ist eine V/E Stelle da, aber durch sehr tiefe Bäume für uns schlecht anfahrbar. Auf den anderen Plätzen haben wir mit Gießkanne aufgefüllt, aber hier ist der Weg zu weit. Uns wird schon was einfallen. Jetzt haben wir erst mal voll . Eine Waschmaschine gibt es nicht und Geschirrwaschbecken habe ich auch keine gesehen. Wasser ist im Pool, der sieht ok aus, können wir brauchen bei der Wärme. In Szentendre war er noch nicht gefüllt. Wlan gibt es hier, kann ich etwas mein Datenvolumen sparen. In etwa 400m ist man in der Slowakei, da werden wir mal mit Fahrrad rüber fahren, einfach nur über die Brücke.

Gran Camping Esztergom 

Budapest

Gestern waren wir in Budapest. Vor 2 Jahren waren wir schon mal in Budapest und sind mit dem Amphibienbus gefahren, der an Land eine Stadtrundfahrt macht und dann auf der Donau weiter fährt. Das war schon ein schönes Erlebnis. Aber auf der Buda Seite waren wir nicht. So haben wir uns entschlossen die Zitadelle und die Fischerbastei zu besuchen. Von beiden Stellen hat man eine wunderbare Aussicht.  Zum Glück waren wir schon ganz früh dran, des es wurde im Laufe des Tages ganz schön warm. Ausserdem waren wir in der großen Markthalle, sind etwas durch die Stadt geschlendert ohne bestimmtes Ziel.  Dann sind wir noch mit dem Schiff  gefahren.  Der Tag war bis aufs letzte ausgefüllt, Wir sind mit öffentlichen Verkehrsmittel gefahren, die sehr preisgünstig in Ungarn sind. Budapest ist eine sehr schöne Stadt, gefällt mir viel besser wie Barcelona und ist viel entspannter. 

Szentendre 

Gute 200km sind wir gefahren, hierher. Der Campingplatz ist schwach belegt. Ist jetzt auch nicht die Luxusausführung. Die Sanitärhäuser sind gute 40 Jahre alt, aber ich vermute älter, denn hier erinnert noch alles an die Zeit vor der Wende. Nur wars damals wohl voller hier. In der Gegend um den Balaton wird doch alles etwas mehr hergerichtet, wenn auch dort sehr viel verlassene Häuser stehen. Aber hier ist es ganz schlimm. Die Parzellen auf dem Platz hier sind auch gerichtet, aber draussen wuchern die Bäume und Büsche über alles hinweg. Der Radweg ist nicht gut ausgebaut, oft geht er ein Stück Straße und die Autos Brettern dicht an einem vorbei, Rücksicht kennen die nicht. Viele Häuser stehen leer , sind zum Verkauf, auch Hotels. Ich glaube hier machen nicht sehr viele Leute Urlaub, obwohl nur 15km von Budapest entfernt. Wir waren in der Gegend schon vor 35 Jahren, weil mein Schwiegervater hier aus der Gegend kommt. Wir werden jetzt noch etwas Budapest von hier aus besuchen, dann fahren wir weiter.  2 Radtouren haben wir gestern und heute schon gemacht. Szentendre haben wir gestern auch besichtigt. Obwohl hier so gut wie keine Übernachtungsgäste sind kommen Touristenbusse  in das kleine Städtchen aus allen Ländern.  Dementsprechend gibt es Souvinierstände mit allem Kitsch was man sich denken kann. Und dementsprechend teuer ist es auch. Warum das so ist weiß ich nicht, die kleine Stadt wird eine bestimmte Geschichte haben, es gibt viele Kirchen, eine Pestsäule und einige verfallene Häuser wie wo anders auch. Ist nicht ganz so unsere Welt. Auf der Radtour heute haben wir das ursprüngliche gesehen, wirklich durch kleinste Dörfer sind wir gefahren und über Holperwege. An einigen Ruinen vorbei und an schönen Feldern. Mit einer Fähre die es Grad so geschafft hat sind wir dann über den Donauarm. Erst wollten wir über die Donau nach Vac, aber das haben wir dann doch gelassen, weil wir nicht wussten wie der Radweg auf der anderen Seite ist. 

Fotos vom Campingplatz 

Von der Radtour

Und von Szentendre 

Kur vorbei 😙Tschüß Heviz, Tschüß Keszthely 

Wir sind gut erholt, immer frisch gebadet,aufgehängt,eingeschlammt und massiert, aber nun ist es vorbei.🛀

Aber wir kommen  wieder. 3 1/2 Wochen sind rum und es langt jetzt auch. Wenn man immer zu tun hat ünd nur mal so am Nachmittag noch etwas machen kann, das nervt. Man muss sich ja auch ausruhen, 🛌 sonst bringt die ganze Kur nix. Und oft ist man auch ko. Jeden Morgen hat 7.30 Uhr der Wecker geklingelt, dann gings mit dem Fahrrad 8km hin und das gleiche wieder zurück. Es war schön, keine Frage. An alles gewöhnt man sich. Aber jetzt haben wir zusammen gepackt und morgen geht’s weiter. Das Wetter war heute nicht der Brüller, da fällt der Abschied nicht so schwer. Ich habe noch eine kleine Rundtour zu meinen Lieblingsplätzen gemacht, dann habe ich meinen Teil der Aufräumarbeiten gemacht. Es war hier nicht soviel, wir haben unser Zelt gar nicht aufgebaut, keinen Kocher,keinen Grill. 1 einziges mal habe ich hier gekocht. Wir waren immer essen oder mal etwas Vesper. 

Heviz

Ist eigentlich ein kleiner Ort in dem nur Rentner und Kranke sich aufhalten. Der Ort ist sehr bekannt durch seinen einzigartigen Thermalsee. Dabei ist das Wasser gar nicht so stark mineralhaltig wie in einigen anderen Bädern Ungarns. Aber die Kuranwendungen im Hotel Europa fit gefallen uns, sind sehr pünktlich, zuverlässig ung gut. Einige Anwendungen gibt es halt ausschließlich in Heviz. Das Thermalbad in Bük, wo wir auch jedes Jahr halt gemacht haben ist aber reichhaltiger. Falls wir nochmal eine Kur machen gehen wir vielleicht dahin. Dieses Jahr wollen wir etwas anders nach Hause fahren, so werden wir höstwarscheinlich nicht in Bük vorbei kommen. Noch 3 Tage dann ist die Kur vorbei. 3 Wochen sind schon lang. Nach den Anwendungen ist man auch müde und hat keine große Lust für viele andere Dinge und der halbe Tag ist ja eh immer schon rum. Mal sehen was uns nächste Woche erwartet. 

Schloss Festetecs Keszthely 

Jetzt zu Pfingsten sind drei Tage keine Anwendungen. Richtig komisch, nix zu tun zu haben. Für Ausflüge mit dem Auto ist es viel zu heiß, haben wir keine Lust zu. Mit dem Fahrrad ja, haben wir gestern gemacht nach Balatonmariafürdö. Heute war ich etwas im Schloß Festetecs   durch dessen Parkanlage auch  der heutige Marathon in Keszthely ging. Die Anlage wurde in den letzten 2 Jahren renoviert und ist top gepflegt. Heute am Pfingstsonntag sind natürlich auch einige Ungarn unterwegs, aber sonst ist der Schlosspark immer schön leer.
 

3 Wochen Kur in Heviz 

Viel zu schreiben wird es in den nächsten Wochen nicht geben. Unsere Kur füllt uns soweit aus, das nicht von sonderlich vielen Aktivitäten berichtet werden kann.  Wir sind zwar mittags fertig, aber es gibt immer einiges zu erledigen. Auch stehen 2 Zahnarzt Termine an. Meistens gehen wir auch noch was essen. Wir machen die Kur schon zum 2.x im Hotel Europa fit. Hier klappt alles prima,alles ist perfekt organisiert. Es gibt 30 Behandlungen für 3 Wochen, heraushebenswert sind die Schlamm Packungen, wo man wirklich den Schlamm auf den Körper geklatscht bekommt und nicht wie in Deutschland in der Mikrowelle angewärmte  Fangoplatten. Ausserdem das Gewichtsbad, bei dem man an jedes Bein 3kg Gewicht bekommt und dann am Hals in Wasser aufgehängt wird, und so der Körper bzw. die Wirbelsäule gestreckt wird. Ausserdem gibt es Massage, Unterwassermassage ,Elektro und Ultraschall. In den Behandlungspausen und am Nachmittag steht uns ein Innen Thermalpool, ein normaler Innenpool und 2 Aussenpools zur Verfügung. Schlafen tun wir natürlich im Wohnmobil auf dem Campingplatz und fahren jeden Tag die 18km hin und zurück mit dem Fahrrad. 

Am Wochenende haben wir auch schon eine Fahrrad Tour nach Szigliget gemacht, 57km, waren wir letztes Jahr auch schon. Immer auf dem Balaton Rundweg.  Haben dort lecker Fisch gegessen.

Vielleicht fahren wir mit dem Auto noch nach Budapest. 

Wenn es weiteres zu berichten gibt melde ich mich wieder.😊